Stottern

Während des Sprechens werden Laute und Silben entweder wiederholt oder gedehnt. Es kann auch zu Blockanden oder zu einem pressenden Verharren kommen.

 

Ursachen: 

Die derzeitigen Forschungsergebnisse  zeigen, dass Stottern eine neurologische Ursache hat. Zusätzlich gibt es auch eine genetisch bedingte Anfälligkeit.

 

Besteht erst einmal ein Stottern, entstehen Reaktionen, die das anfängliche Stottern noch verstärken können. Die häufig negative Einstellung zum eigenen Stottern  ist mit Gefühlen wie Scham, Angst oder Wut gekoppelt, woraus sich ein soziales Vermeidungsverhalten entwickeln kann. 

 

Entgegen der allgemein gängigen Meinung entwickelt sich Stottern nicht aus oder in einer psychischen Belastung  - die psychische Belastung entwickelt sich  durch die Reaktion der Ausenwelt auf das Stottern.  

 

Anzeichen für Stottern:

  • wiederkehrende Unterbrechungen und Unflüssigkeiten im Sprechablauf, wenn sie über normale Versprecher und Pausen hinausgehen
  • lautloses Pressen von Anfangsbuchstaben
  • Langziehen einzelner Laute
  • Mitbewegungen vor allem von Kopf- und Gesichtsmuskulatur  
  • Schwitzen
  • veränderte Atmung

 

Ziele der Therapie:

Das eigene Stottern genauer kennenzulernen ist primäres Therapieziel. Stottern kann verändert und dadurch in seiner Ausprägung verringert werden. Jeder Stotternde  stottert anders. Es wird daher individuell auf Symptome, mögliche Ursachen und aufrechterhaltende Faktoren eingegangen.